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Im Sommer 2005 dachte ich immer mehr darüber nach, ob ich mir nicht wieder Wellis anschaffen sollte. Früher lebte leider der typische Einzelvogel in meinem Kinderzimmer. Aber jetzt wollte ich alles besser machen. Also fragte ich meinen Mann, ob er mit der Anschaffung von 2 Wellis einverstanden ist. Ich hatte Glück und er sagte ja. 

 

 

So stöberte ich im Internet und fand einen Züchter in unserer Nähe. Ich wollte gerne nestjunge Wellis haben, damit sie auch zahm werden. Und so zogen am 30.08.2006 Willi & Maja bei uns ein.  

 

 

Willi war ein normal blauer Wellensittich. Er hatte am 20.07.2005 seinen Schlüpftag. Leider lebt Willi nicht mehr. Ich musste den kleinen Mann sehr schweren Herzens am 02.12.2007 wg. einer nicht heilbaren Leberkrankheit einschläfern lassen.

 

   

 

Maja, Willi`s jüngere Schwester, ist am 24.07.2005 geschlüpft. Sie war ein rezessiver Schecke hellgrün. Auch Maja musste leider wegen einer Leberkrankheit eingeschläfert werden. Am 31.12.1010 schlief unsere kleine Wellidame für immer ein. Genaueres ist auf ihrer Seite im Menü unter "in Erinnerung an" zu finden.

 

 

  

 

Die guten Seelen von Willi und Maja leben jetzt in den Zwitscher-Wellis weiter!

 

Da die beiden sehr viel Vertrauen zu Federlosen hatten, guckten sich die anderen Wellis dies von Willi und Maja ab und wurden ebenfalls zahm. Jedes Mal, wenn neue Wellis bei uns einzogen, dauerte es nicht lange bis auch sie zahm waren, denn die Neuankömmlinge sahen, dass die alteingesessen Wellis keine Angst vor Menschen hatten und es meistens leckere Hirse aus der Hand gab. So kommt es, dass immer noch alle unsere Wellis zahm sind.

 

 

  Willi & Maja lebten in einer Zimmervoliere in unserem Wohnzimmer. Später stellte ich durch Informationen aus dem Internet fest, dass diese Voli gar nicht welligerecht war, weil sie weiße Gitterstäbe und ein dunkles Dach hatte. Außerdem war sie viel zu schmal. Also bitte kein Beispiel daran nehmen.  

 

 

  

Willi & Maja wurden recht schnell zahm, weil ich viel Zeit mit ihnen verbrachte und sie immer ein wenig mit Hirse anlockte.

 

 

 

 

Je zahmer sie wurden desto frecher und neugieriger wurden sie auch - zum Leidwesen meines Mannes und der Möbel. Manchmal konnte er den Fernseher nicht verstehen und wenn er lauter drehte, wurden auch die kleinen Geier lauter. Maja fing dann auch eines Tages an zu testen wie hart das Holz unserer neuen Esszimmerstühle ist. Das fanden wir dann gar nicht so witzig und überlegten, was wir machen könnten.  

 

 

Auch hatte ich mir das Zusammenleben von unseren damaligen Katzen Sunny & Kescha und den Wellis einfacher vorgestellt. Sunny hat den beiden nie etwas getan, aber man musste immer aufpassen, dass er nicht doch hin schleicht. Kescha waren die Wellis mit ihren zu diesem Zeitpunkt 16 Jahren egal. Aber ich wollte sie trotzdem nicht mit den Wellis alleine im Zimmer lassen. Man weiß ja nie was einem alten Raubtier so in den Sinn kommt, wenn es alleine mit den Beutetieren ist.  

 

 

Außerdem hatte ich immer das Gefühl, dass die beiden sich oft langweilten, obwohl sie zu zweit waren. Und je mehr ich mich mit Wellensittichen beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass 4 Stunden Freiflug am Tag und 2 Wellis nicht genug sind. Mehr Wellis wollten wir aber auf keinen Fall !!!!! Und ganztägiger Freiflug war auch nicht möglich. Was nun? 

 

 

Schweren Herzens hatte ich beschlossen, für die beiden ein gutes Zuhause in einer schönen Außenvoliere zu finden. Zwei Außenvolieren hatten wir uns angesehen, die beide so schlecht waren, dass ich dort meine Wellis nicht mit gutem Gewissen lassen konnte. Meine Nachbarin hatte dann die Idee, dass wir doch selbst eine Außenvoliere bauen könnten. Da wir zur Miete wohnen dachte ich, dass wir das nicht dürfen, habe aber aus meiner Not heraus doch gefragt und unser Vermieter hat auch noch die Erlaubnis zum Bau gegeben. Alle waren glücklich und nun ging die Planung los, denn im Frühjahr 2006 sollten Willi & Maja in ihr eigenes großes Heim mit ganztägigem Freiflug und vielen Artgenossen ziehen.

 



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