Maja trat am 30.08.2005 zusammen mit ihrem Bruder Willi in unser Leben. Sie schlüpfte am 24.07.2005 und kam als ganz junges Küken zu uns. Sie ist ein rezessiver Schecke hellgrün. Hellgrün weil ihr Anflug (die Rückenfedern, die zwischen den Flügeln zu sehen sind) grün ist.

Das kleine gelbe Küken hat sich nun zu einer wunderschönen Henne gemausert.

Hier kann man noch mal gut ihren Anflug sehen.

Maja hat momentan keinen festen Partner. Hansi hat sie schon als Küken angehimmelt, doch sie ignoriert ihn. Mal sehen, ob er es doch noch schafft an sie ran zu kommen. Er hält sich auf jeden Fall oft in ihrer Nähe auf.

Maja ist eine ganz ruhige, die am liebsten auf ihrer kleinen Schaukel in der Außenvoli trohnt und das bunte Treiben beobachtet.
Die kleine gelbe Dame hat sich jetzt im Frühling 2008 in Flip verliebt.

Nach längerer Pause haben die beiden auch im Frühling 2009 wieder zusammen gefunden.

Im April 2009 interessierte sich der kleine Rico sehr für Maja und es dauerte gar nicht lange, da eroberte Rico sie durch sein Gebalze. Maja trennte sich von Flip und hatte nur noch Augen für Rico. Nun sind die beiden ein glückliches Liebespaar. Sogar auf der Hand der Federlosen wird geschmust.

Ende Mai 2009 wurde Maja krank. Sie saß nur noch aufgeplustert herum, spuckte nach dem futtern Körner wieder aus und wollte mit den anderen Wellis nichts mehr zu tun haben. Nicht mal Rico durfte sie füttern. Das guckte ich mir nur einen Tag mit an und fuhr dann mit ihr zum vogelkundigen Tierarzt. Ich hatte große Angst, das Maja von Megabakterien befallen war, weil ihr fester Partner Rico ist. Rico war vor ein paar Monaten fest mit Shorty zusammen, der eine ganze Zeit sehr schwer unter den Megabkterien zu leiden hatte und die beiden haben sich immer gegenseitig gefüttert. Megabakterien werden sehr oft durch füttern übertragen. Aber ich hatte Glück, denn Maja hatte nur eine bakterielle Infektion und erholte sich nach 10 Tagen Antibiotikum-Gabe sehr schnell.
Ich konnte ihr das Käfigleben in den 10 Tagen auch ein wenig dadurch verschönern, dass sie tagsüber bei den anderen Wellis in der Außenvoliere sein durfte. Abends stellte ich ihren Krankenkäfig dann in die Schleuse der Innenvoli. So konnte sie die anderen abends und nachts wenigstens sehen und hören.

Rico hat Maja in den 10 Tagen sehr viel Gesellschaft geleistet. Entweder hing er bei ihr am Käfig oder er saß oben drauf.

Maja ist nach ihrer Krankheit wieder ganz die alte. Meistens sitzt sie zwitschernd irgendwo herum.

Anfang Oktober 2009 wurde Maja von Rico verlassen, weil er sich in Tapsi verliebt hatte. Ich habe nicht den Eindruck, dass die kleine Dame deshalb traurig ist. Sie sitzt trotzdem meistens fröhlich zwitschernd in der Voliere. Mal sehen, ob Maja im Frühjahr 2010 wieder einen neuen Patner findet.
aktualisiert 20.02.2010
Maja turtelte Mitte Januar 2010 immer öfter mit Flip, bis dieser dieser nichts mehr von seiner Maxi wissen wollte und nur noch Augen für Maja hatte. Seit dem sind die beiden wieder ein Paar. Jedes Jahr im Frühling finden die beiden zusammen.

aktualisiert am 27.05.2010
Anfang Mai wurde Maja sehr krank. Sie würgte Körner und weißen Schleim hoch und schlief sehr viel. Unser Tierarzt konnte leider keine genaue Diagnose stellen, obwohl er Abstriche genommen und Röntgenbilder gemacht hatte. Auch eine Kotuntersuchung auf Magabakterien gab keinen genauen Aufschluss. Der Tierarzt nahm aber an, dass Maja Megabakterien hatte, obwohl ihr Gewicht mit 48 Gramm o. k. war und ihr Kot auch keine Auffälligkeiten aufwies. So wurde Maja zu 3 Wochen 1 x täglich Amphomoronal-Gabe in den Schnabel verdonnert. Das bedeutete auch 3 Wochen Krankenkäfig, weil ich sie für die Medigabe 1 x am Tag leider greifen muss.
Aber Maja hat ja mal wieder Glück im Unglück, denn die Temperaturen erlauben es wieder, dass sie den ganzen Tag trotz Krankenkäfig mit in der Außenvoliere sein darf. Ich Käfig steht mitten im Geschehen, was Maja sehr glücklich macht.

Die ersten 1,5 Wochen ging es Maja trotz Amphogabe sehr schlecht. Ich machte mir schon große Sorgen und wollte mit ihr wieder zum Tierarzt fahren. Aber auf einmal schlug das Medikament (man kann es sehr gut am orangen Gefieder des Schnabels sehen) an. Wenn weiter alles gut geht, wird die kleine in 1 Woche wieder in die Freiheit entlassen.

Außerdem wird Maja durch die vielen Besuche von Flip aufgemuntert. Er kümmert sich ganz lieb um Maja. Sie wird gefüttert, gekrault und außerdem erzählt Flip ihr fast den ganzen Tag Geschichten. Zu süß die beiden!

aktualisiert am 13.06.2010
Anfang Juni wurde Maja von mir wieder in die große Voli-Freiheit entlassen. Das Glück dauerte leider nur 2 Tage an, bis Maja rückfällig wurde. Sie fing wieder an zu spucken und plusterte den ganzen Tag vor sich hin. Vom vogelkundigen Tierarzt wurde mir empfohlen, Maja nun 4 Wochen lang morgens und abends Amphomoranal (Medikament gegen Megabakterien) zu geben, damit sie nicht so schnell rückfällig wird. Nach 2 Tagen Medigabe hörte Maja dann auch mit dem Spucken auf und seit dem geht es ihr richtig gut.
Da fast zur gleichen Zeit auch Eddie an Megabakterien erkrankte, wurde mir mein Krankenkäfig zu klein für die beiden und so probierte ich, ob der größere Krankenkäfig nicht auch auf das kleine Regal in der Außenvoliere passte. Wir hatten Glück und so sitzen Maja und Eddie nun tagsüber in einem relativ großen Käfig und fühlen sich dort auch sehr wohl. Die Nacht verbringen die beiden dann in dem kleineren Krankenkäfig in der Schleuse.
Maja ist leider eine sehr schwierige Patientin, weil sie sich durch ihr wildes Geflatter schlecht einfangen lässt und bis aufs Blut der Federlosen in die Finger beißt. Auch ist es sehr schwer ihr das Medikament zu verabreichen, weil sie den Schnabel fast immer zusammen presst. Das Maja wieder gesund wird, ist eine große Herausforderung für die Federlose. Zum Glück ist Eddie da anders, ein ganz lieber und ruhiger Wellimann.
Maja und Eddie vertragen sich sehr gut in dem Käfig. Die meiste Zeit gehen sie sich aus dem Weg und es gibt nur dann ein wenig Gezicke, wenn Eddie gerade dort sitzt, wo Maja auch sitzen will. Da Eddie jedem Streit aus dem Weg geht, rückt er dann sofort ein Stück weiter und Maja ist wieder ruhig.

Auch die kranken Spatzen kann man mir frischen Grasrispen fröhlich stimmen.

Dann ist auch schnell Knabber-Besuch zur Stelle, so wie hier Tommy.

Sehr oft bekommt Maja von ihrem Flip Besuch. Meistens krault er sie dann ganz liebevoll.

aktualisiert am 07.07.2010
Gestern war es nun endlich so weit, dass Maja und Eddie nach 4 Wochen Medi-Gabe wieder raus durften. Was für eine Freude! Heute kam meine kleine Maus gleich auf die Hand zum Hirse futtern. Schließlich muss sie mit ihren 45 g noch gepäppelt werden.

Momentan geht es Maja sehr gut. Ich hoffe nun, dass das so bleibt und das sie nicht wieder rückfällig wird. Zum Glück hat Maja es mir nicht übel genommen, dass ich sie die letzten 4 Wochen 2 x tägl. fangen musste und ihr Medizin in den Schnabel gegeben habe. Sie ist immer noch zahm und kommt sofort an, wenn ich ihr die Hand hin halte. Maja ist allerdings ein wenig vorsichtiger geworden und beobachtet meine andere Hand genau. Bei jeder zu schnellen Handbewegung ist sie sofort weg. Maja vertraut mir nicht mehr so wie vorher, aber ich denke das kommt mit der Zeit wieder.

Endlich wieder in Freiheit!!!

aktualisiert am 26.07.2010
Leider hielt Maja`s Glück in der Außenvoliere nicht lange, denn sie wurde rückfällig. Nach 3 Tagen plusterte sie und fing wieder an trocken zu würgen. Also fing ich die kleine Maus schweren Herzens ein und brachte sie zu unserem vogelkundigen Tierarzt. Auch der war mit seinem Wissen fast am Ende. Da Maja auf dem letzten Rötgenbild sehr viel Gritsteine im Magen hatte, vermutete unser Tierarzt, dass diese vielleicht Maja`s Unbehagen im Bauch auslösen könnten. Also bekam Maja nochmal 1 Woche Amphomoronal und Bene-Bac-Geel, damit sie sich wieder besser fühlte. Wenn es ihr wieder gut ging, sollte sie 1 Woche ohne die Eingabe von Medizin im Krankenkäfig sitzen, damit man sicher sein konnte, dass sie keine Gritsteine vom Boden der Voliere aufnehmen kann. Wenn es der kleinen Wellidame dann besser gegangen wäre, hätten wir den Beweis gehabt, dass sie nicht mehr unter den Megabakterien leidet, sondern einfach zu viel Steinchen aufnimmt, die Bauchschmerzen verursachen. Dann hätte ich den Kies aus der Außenvoliere verbannt und die Welt wäre in Ordnung gewesen. Aber leider ging es Maja auch im Krankenkäfig nach 2 Tagen ohne Medizin wieder schlecht. Ein Zeichen dafür, dass sie rückfällig geworden ist.
Da Maja nun schon so viele Wochen ohne Freiflug im Krankenkäfig verbracht hatte und ein Ende der Amphomoronal-Gabe nicht abzusehen war, entschied ich mich nach langem Überlegen und sehr schweren Herzens dazu für Maja ein neues Zuhause zu suchen, dass ihr eine artgerechte Haltung, beste medizinische Versorgung und täglichen Freiflug bieten konnte. Im VWFD-Forum hatte ich zum Glück schon vor einiger Zeit Petra kennengelernt, die sich sofort dazu bereit erklärte Maja aufzunehmen und sie gesund zu pflegen. So kann Maja bei unserem bisherigen vogelkundigen Tierarzt in Behandlung bleiben und ich kann die kleine jeder Zeit schnell besuchen, wenn ich Sehnsucht habe, denn Petra wohnt nur 10 km von uns entfernt.
So zog Maja dann am 21.07.2010 aus. Es brach mir fast das Herz, dass ich meinen kleinen gelben Engel weggeben musste. Sie ist einer meiner ersten Wellis, weshalb unsere Außenvoliere überhaupt gebaut wurde und sie ist so lieb und zahm trotz der täglichen Medizingaben in den letzten Wochen. Aber Tierliebe heißt leider manchmal auch loslassen zu können zum Wohle des Tieres, was ich nun wieder bitter erfahren musste. Das Leben einer Federlosen ist manchmal ganz schön traurig!!!
Ein paarTage nach ihrem Auszug habe ich Maja gleich besucht um zu sehen, wie sie sich eingelebt hat. Als ich Maja die Hirse in meiner Hand zeigte, kam sie sofort angeflogen und fing fleißig an zu futtern. Ganz wie in alten Zeiten bei uns Zuhause in der Außenvoliere. Ein paar Tränen konnte ich mir nicht verkneifen. Ich habe Maja angesehen, wie glücklich sie war wieder im Schwarm zu sein, auch wenn sie keinen der Wellis so richtig kannte und es ihr noch nicht so besonders gut ging. Aber ich hoffe das Schwarmgefühl und vielleicht bald der Traumhahn ihres Lebens werden dazu beitragen, dass Maja schnell wieder gesund wird.
Maja`s neues Zuhause - ein 66 qm großes Wellensittich-Wohnzimmer mit 44 Artgenossen.

In Gesellschaft der anderen schmeckt Maja die Hirse gleich wieder viel besser.

Glücklicher Weise war Maja nur locker mit Flip verpaart, so dass ihr die Trennung nicht viel ausmachte. Flip hatte sich schon Ersatz gesucht, als Maja noch bei uns im Krankenkäfig saß. Er hatte sich mit Maja`s Verehrer Jerry zusammen getan. Die beiden sind jetzt die besten Kumpels, was mich ein wenig tröstet.
In ihrem neuen Zuhause hat Maja gleich grüne männliche Gesellschaft gefunden. Sie liebt grüne Hähne, mal sehen ob sich hier was anbahnt.

In Gesellschaft der anderen ist es auch viel angenehmer ein Mittagsschläfchen zu halten.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Petra dafür bedanken, dass sie meiner Maja ein so schönes welligerechtes Zuhause mit bester ärztlicher Versorgung gibt!
aktualisiert am 11.08.2010
Gestern habe ich meine kleine Welli-Dame wieder besucht. Leider geht es der kleinen Maus immer noch nicht so gut. Sie ist noch nicht so lebhaft und kontaktfreudig gegenüber anderen Wellis wie früher. Aber es geht ihr schon um einiges besser als zum Zeitpunkt des Einzuges und außerdem hat sie auch schon wieder ein paar Gramm zugenommen, was ja auch als gutes Zeichen zu werten ist.
Maja kam wie in guten alten Zeit auf meine Hand geflogen, als sie mich mit Hirse im Zimmer stehen sah. Was für eine Freude - eine glückliche Federlose! 

Auch wenn Maja noch nicht zu einzelnen Wellis Kontakte knüpft merkt man ihr an, dass sie es genießt in Gesellschaft der anderen zu sitzen.

aktualisiert am 14.12.2010
Anfang Dezember habe ich mal wieder meine ehemaligen Wellis bei Petra besucht. Maja geht es leider immer noch nicht so gut. Es ist mit ihr ein ständiges Auf und Ab. Nachdem sie sich Ende des Sommers von den Megabakterien erholt hatte, wurde sie von einigen bakteriellen Infektionen heimgesucht. Durch die Megas ist ihr Immunsystem leider sehr geschwächt und sie ist dadurch äußerst krankheitsanfällig. Zwischendurch hatte Maja sich immer wieder einigermaßen erholt, doch jetzt plustert sie oft und schläft sehr viel. Der Tierarzt kann nicht genau feststellen woran es liegt. Aber Maja hat immer noch so viele lichte Momente, dass der Tierarzt sich noch weigert sie einzuschläfern. Zur Zeit bekommt Maja Schmerzmittel und dadurch geht es ihr besser und sie hat auch schon wieder an Gewicht zugelegt. Ich hoffe immer noch ganz fest mit Petra zusammen, dass die kleine Wellidame wieder fit wird.
Meine kleine Plustermaus zusammen mit den anderen Wellis auf der Voli.

Wenn ich Maja rufe, kommt sie sofort angelaufen, setzt sich auf meine Hand und holt sich ihren Teil. Sie erkennt ihre ehemalige Federlose auch nach so langer Zeit immer wieder.

aktualisiert am 05.01.2011
Am Silvestertag rief mich Petra (Maja`s neue Federlose) an, und machte mir die traurige Mitteilung, dass sie unsere kleine Maja vormittags erlösen lassen musste. Was für ein Schock so kurz vor Jahreswechsel!!! Ich war mal wieder am Boden zertört, obwohl ich genau wusste, dass dieser Tag in naher Zukunft kommen würde.
Maja ging es in den letzten Tagen trotz Medikamenten schlechter. Da die Medis keine Wirkung mehr zeigten, ließ Petra sie einfach weg. Sie vermutete bei Maja auch seelischen Stress durch das mehrfach tägliche Einfangen zur Medikamentengabe über Monate. Maja`s Zustand verbesserte sich dadurch nicht, wurde aber auch nicht schlechter. Einen Tag vor Silvester fing Maja an sich vom Schwarm abzusondern. Sie saß öfters geplustert auf dem Boden oder in dunklen Verstecken und hatte auch noch an Gewicht verloren. Aus diesen Gründen war für Petra der Zeitpunkt gekommen, um mit der kleinen Wellidame noch vor den Feiertagen zum vogelkundigen Tierarzt zu fahren. Als der Tierarzt Maja sah, war auch für ihn klar, dass das kleine Häufchen Elend nicht mehr zu retten war und sofort erlöst werden musste. Und so schlief unsere kleine Maus am 31.12.2010 für immer friedlich ein.
Maja wurde obduziert, doch eine genaue Diagnose war nicht möglich. Auf jeden Fall hatten dieses Mal die Megabakterien keine Schuld. Auch Wurmbefall und Psittakose konnten nicht festgestellt werden. Der Tierarzt vermutete eine beginnende Leberzirrhose, weil Maja`s Leber sehr hell war und nur noch 1/3 der normalen Größe hatte.
Kleine Maja, du warst mein absoluter Lieblingswelli und wir haben in guten Zeiten (nur 5 kurze Jahre) so viel Spaß zusammen gehabt. Mit dir und deinem Bruder Willi begann meine Leidenschaft zu euch Wellis und die Außenvoliere der Zwitscher-Wellis wurde wegen euch gebaut. Im Scherz nannte ich dich immer "kleiner gelber Engel" und nun bist du wirklich einer. Ich kann es noch gar nicht fassen! In meinem Herzen wirst du so wie auf diesem Bild als stolze, sehr zutrauliche Wellidame mit vielen liebenswerten Eigenheiten weiter leben. Flieg schön mein kleines gelbes Engelchen! Deine gute Seele wird in der Zwitscher-Wellis weiter leben.

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