Ein Arbeitskollege von Uwe fragte mich, ob ich den Wellensittich seiner Mutter aufnehmen würde, weil dessen Partnerin wg. starken Nierenproblemen und Gicht in den Füßchen eingeschläfert werden musste. Eddie sollte nicht alleine bleiben und die Mutter von Uwe`s Arbeitskollegen wollte keine Wellensittiche mehr haben. Sie suchte ein schönes Zuhause für Eddie. Das Problem war mal wieder die Jahreszeit, denn wir hatten gerade Mitte November. Aber wie schon einige Male, hatte ich mit den Temperaturen Glück. Tagsüber waren draußen 10 - 12 Grad und da ich eine beheizte Innevoli habe, sinkt dort die Temperatur nie unter 14 Grad. Also wagte ich es mit Eddie und so zog er nach dem Tod seiner Partnerin am 15.11.2008 bei uns ein.
Eddie ist ein Prachtkerl. So einen hübschen Standard-Wellensittich wollte ich schon immer mal haben. Sein Farbschlag: normal graugrün. Bei seinem Einzug war Eddie ca. 2, 5 Jahre alt.

Als ich Eddie in die Innenvoliere setzte, blieb er staunend auf einer Stange sitzen. Sooooo viele Wellensittiche hatte Eddie noch nie gesehen!!! Er guckte ihnen ca. eine Stunde zu, bis er durch Zufall beim erkunden den Innenvoliere den Weg nach draußen fand. Dort begegnete er Sky, der ihn total beeindruckend fand und gar nicht wieder von ihm lassen konnte. Eddie war zu Anfang etwas schüchtern.

Aber nach kurzer Zeit fand Eddie die kleine weiß-blaue Sabbeltasche auch ganz nett und es dauerte gar nicht lange, bis die beiden anfingen zu schnäbeln.

Von diesem Moment an sind die beiden ein Paar. Eddie folgte Sky überall hin und so zeigte Sky ihm Futter, Wasser sowie alle Sitzgelegenheiten in der Innen- und Außenvoliere. Eddie war zu Anfang beim fliegen noch etwas unsicher und langsam, was sich aber nach den ersten zwei Wochen gegeben hat. Am ersten Abend verschwand Sky zu schnell vor dem Dunkelwerden in der Innenvoliere, dass Eddie ihm nicht ganz folgen konnte. So wollte Eddie in der Außenvoliere übernachten. Das konnte ich natürlich nicht zulassen und musste ihm helfen. Da Eddie keinen Ketscher kannte, hatte ich leichtes Spiel mit ihm. Ich stüplte ihm das Netz sanft über, nahm ihn in die Hand und brachte ihn zu den anderen in die Innenvoliere. Eddie setzte sich auch gleich zufrieden neben Sky und knirschte mit dem Schnabel. Am nächsten Nachmittag ging Eddie sofort mit den anderen in die Innenvoli, um sich einen Schlafplatz zu suchen. Das natürliche Schwarmgefühl wurde in Eddie wach und verstärkte sich von Tag zu Tag.
Mittlerweile ist Eddie zu einem richtigen Schwarmvogel geworden, der sich am liebsten draußen in der Außenvoliere aufhält. Mir kommt es manchmal so vor, als wenn er die letzten 2,5 Jahre Wohnungshaltung aufzuholen hat. Eddie ist überhaupt nicht scheu, hat aber für Federlose nicht viel übrig. Ab und zu kommt er auch mal auf die Hand, weil sein Freund Sky sehr zahm ist und Eddie dann doch nicht wiederstehen kann, wenn Sky auf meiner Hand Hirse futtert. Meistens hält Eddie aber einen sicheren Abstand zu der Federlosen ein.

Auch Eddie ist momentan in Frühlingsstimmung. Er baggert dauernd Pummelchen Lucy an, die aber noch nicht richtig von ihm überzeugt ist. Mal sehen, ob die beiden dieses Jahr noch ein Paar werden.

Eddie`s bester Freund Sky hat ihm beigebracht, dass Federlose eigentlich sehr harmlose Wesen sind - außer sie kommen mit einem Ketscher in die Voliere.

Man kann sehr gut auf den Fingern der Federlosen sitzen. Eddie bleibt auch manchmal ohne Sky bei mir. Vier Monate nach seinem Einzug ist Eddie nun endlich zahm geworden.

Er ist in unserer Voli bei den anderen Wellis richtig aufgelebt und hat immer was zu erzählen.

Ein munteres Kerlchen!

An einem Wochenende Mitte Juli 2009 wurde Eddie von einen auf den anderen Tag flugunfähig. Was für ein Schock! Montag bin ich mit ihm sofort zum vogelkundigen Tierarzt gefahren, damit er geröngt wird. Zum Glück war nichts gebrochen. Die Tierärztin meinte, das er sich wohl nur sehr stark gestoßen hat und deshalb den rechten Flügel nicht mehr bewegen mag. Er bekam ein Schmerzmittel und Ruhe für 5 Tage verordnet. Also musste nun auch Eddie in den Krankenkäfig. Sky besuchte ihn immer, so wie hier.

Eddie fand sich mit dem Krankenkäfig sehr schnell ab, denn er war ja bei den anderen in der Außenvoliere und Sky konnte ihn immer besuchen.

Nach 3 Tagen flatterte Eddie schon wieder im Käfig umher und machte einen sehr gesunden Eindruck. Also öffnete ich das Käfigtürchen und Eddie flog auch gleich heraus. Was für ein Glück, Eddie konnte wieder fliegen.

Unser Eddie ist momentan ein kleiner Pechvogel. Ende September 2009 prellte Eddie sich ein Füßchen. Wie das passierte weiß ich nicht. Ich sah, dass Eddie sein rechtes Füßchen nicht richtig belasten konnte und er zog es auch ständig ins Gefieder. Da ich nicht wußte, ob eine ernstere Verletzung dahinter steckte, fuhren wir gleich zum vogelkundigen TA. Aber es war zum Glück nicht so schlimm, denn nach 4 Tagen Krankenkäfig und Gabe von Schmerzmitteln war das Füßchen wieder o. k. und Eddie durfte den Krankenkäfig verlassen. Er war überglücklich wieder bei den anderen zu sein.

aktualisiert am 13.06.2010
Anfang Juni fuhr ich mit Eddie zum vogelkundigen Tierarzt, weil er sein linkes Beinchen nicht mehr richtig belasten konnte und dabei immer ruhiger wurde und sich zurück zog. Zum Glück hatte Eddie sich das Beinchen nur gezerrt und nach Eingabe des Schmerzmittels ging es ihm auch schon wieder sichtlich besser. Nach 5 Tagen Schmerzmittel und Ruhe im Krankenkäfig sollte alles wieder gut sein, was auch so war.
Kaum war Eddie wieder 1 Tag bei den anderen, ging es ihm am nächsten Morgen sehr schlecht. Er plusterte stark und spuckte so stark, dass sein ganzer Kopf und die Brust nass waren. Also fuhren wir wieder zum Arzt. Kropf- u. Kloakenabstriche ergaben keine Diagnose. Da Eddie aber innerhalb von 2 Tagen 4 Gramm abgenommen hatte, vermutete der Tierarzt, genau wie bei Maja, Megabakterien. Also bekommt nun auch Eddie 2 mal täglich Amphomoronal und das 4 Wochen lang. Nach 2 Tagen Medigabe hörte Eddie auf zu spucken und jetzt nach fast einer Woche, geht es ihm wieder richtig gut. Er fühlt sich ganz wohl in dem großen Krankenkäfig in der Außenvoliere zusammen mit Maja. Nachts schlafen die beiden in dem kleinen Krankenkäfig, der in der Schleuse der Innenvoli steht.

Zum Glück ist Eddie ein ganz lieber Patient, der sich schnell fangen lässt nicht beißt und brav die Medizin schluckt, ganau das Gegenteil von Maja. Eddie versteht sich sehr gut mit der kleinen Zicke Maja, weil er genau weiß, wie er sie zu nehmen hat. Er geht jedem Streit aus dem Weg und weicht Maja sofort aus, wenn sie mal wieder auf einen bestimmten Sitzplatz besteht.

Wenn es Grünzeug gibt, ist Eddie ganz aufgeregt und ist kaum noch zu halten. Er liebt Grünes über alles.

Mittlerweile geht es dem kleinen Mann wieder so gut, dass er oft zwischernd im Käfig sitzt.

Sky hat seinen besten Freund Eddie nicht vergessen und besucht ihn oft. Das muntert Eddie natürlich sehr auf.

aktualisiert am 07.07.2010
Gestern wurde Eddie zusammen mit Maja nach 4 Wochen Medi-Gabe (2 x tägl.) und Krankenkäfig-Haft endlich in die Freiheit entlassen. Vor ca. 2 Wochen verfolgte Eddie das Pech noch mal, denn er hatte sich im Käfig den Flügel geprellt. Ich habe keine Ahnung wann und wie das passiert ist. Der vogelkundige Tierarzt konnte keinen Bruch fesstellen und meinte, dass der Flügel von selbst wieder heilen würde, wenn die Schwellung abgezogen ist. Zum Glück war es dann auch so, denn gestern ist Eddie in die große Voli-Freiheit geflogen und zwitschert nun überglücklich vor sich hin.

Endlich wieder im Schwarm!!! Für einen Wellensittich gibt es nichts Schöneres.


Ich bin mir leider bloß noch nicht sicher, wie lange Eddie im Schwarm bleiben darf, weil er seit einiger Zeit manchmal relativ laut schnorchelt. Es hört sich so an, als wenn wir Menschen versuchen durch die verschnupfte Nase zu atmen. Da Eddie in letzter Zeit nun oft beim Tierarzt war, habe ich ihn darauf hin auch gleich untersuchen lassen. Es wurde eine leichte bakterielle Infektion festgestellt. Deshalb bekam Eddie neben dem Amphomoronal gegen Megabakterien zusätzlich 10 Tage ein spezielles Antibiotikum in den Schnabel, was aber leider nicht geholfen hat. Da Eddie jetzt körperlich wieder fit ist und es ihm sonst sehr gut geht, hoffen der Tierarzt und ich, dass sein Körper selbst mit der Infektion fertig wird und das Geschnorchel verschwindet. Sollte dies nicht der Fall sein, muss Eddie in ein paar Wochen wieder für 14 Tage in den Krankenkäfig und dann 1 x tägl. ein Medikament kalt inhalieren. Der Tierarzt sieht das als letzte Möglichkeit, um das Geschnorchel weg zu bekommen.
aktualisiert am 24.08.2011
Mitte Juni war ich mal wieder mit Eddie beim vogelkundigen Tierarzt, weil der kleine Mann immer ruhiger wurde und auf einmal wieder nicht fliegen konnte. Auf dem Röntgenbild war eine Stelle im Flügelgelenk zu sehen, die der Tierarzt nicht eindeutig beurteilen konnte. Entweder war es ein schlecht verheilter Bruch oder Arthrose. Das Eddie so ruhig war bezog der Arzt nicht auf die Schmerzen im Flügel, sondern auf Eddies schlechte Verdauung, die er aber eigentlich schon immer hatte. Daher auch unförmiger Kot und Kotabsatzprobleme. Der Arzt erklärte mir, dass dies leider oft bei überzüchteten Schauwellensittichen vorkommt. Eddie sollte nun 5 Tage ein Schmerzmittel für seinen Flügel bekommen und Bene Bac Geel (so ähnlich wie Actimel für Menschen) für seine Verdauung. Schon nach 3 Tagen war Eddie wie ausgewechselt und ich konnte ihn wieder gut fliegend in die Außenvoli entlassen. Bis zu dem Zeitpunkt wollte ich von Arthrose nichts wissen, sondern glaube an einen schlecht verheilten Bruch von früher, den er sich vielleicht zugezogen hatte, als er noch nicht bei uns lebte.
Jetzt Mitte August wurde Eddie wieder ruhiger und fing nach ein paar stürmischen Tagen stark an zu röcheln. Nach einem Jahr intensiver Beobachtung stellte ich fest, dass bei Eddie das Rasseln im Normalfall nur in Streßsituationen auftritt. Aber wenn er bei uns in der Außenvoliere einen unglücklichen Windzug abbekommen hatte, röchelte er 3 - 4 Tage ununterbrochen und zwar so lautstark, dass man es draußen bei geschlossener Volitür hörte, wenn er in der Innenvoli saß. Manchmal war es so schlimm, dass er nicht wie gewöhnlich mit Schnabel im Rückengefieder auf einem Bein saß, sondern mit beiden Beinen auf der Stange mit dem Kopf nach oben, er bekam also schwer Luft. Das ist auch der Grund, warum ich ihn schon lange abgeben wollte, mich aber bisher von diesem süßen Kuschelwelli nicht trennen konnte. Nun nehme ich stark an, dass das Geröchel vom Wind kommt, weil er es nur hat, wenn draußen starker Wind weht und Eddie sich dann auch noch auf einen zugigen Platz setzt und schläft. Minusgrade machen ihm überhaupt nichts aus. Selbst bei -12 Grad hat er im Winter nicht geröchelt. Jedoch ein starker Sommer-Ostwind kann ihm zum röcheln bringen. Es ist nun mal so, dass Eddie dieses Geröchel immer in sich trägt, da es ja bei Stressmomenten wieder zu hören ist. Trotzdem scheint er so gut damit leben zu können, außer wenn er zu viel Wind abbekommen hat und dann durch das Schnorcheln nicht richtig Luft bekommt.
Nun hatte ich zusätzlich noch den Eindruck, dass Eddie wieder sehr ruhig geworden ist, weil er vielleicht doch Arthrose hat, was bei dem feuchten Wetter der letzten drei Wochen zu starken Schmerzen führen kann. Eddie nahm nicht mehr richtig am Schwarmleben teil, sonderte sich etwas ab und guckte den anderen manchmal nur noch interessiert zu. Selbst zu seinem besten Kumpel Sky hatte er nur noch selten Kontakt. Was nun? Wieder mit Eddie zum Tierarzt würde nichts bringen, weil er mir ja bereits im Juni eine Diagnose gestellt hat. Eddie jetzt mit Schmerzmittel vollpumpen? Nein, ich entschloss mich schweren Herzens dazu Eddie in die Wohnungshaltung abzugeben, zu Petra, die ja bereits schon 3 andere Wellis von mir hat. Seinen Kumpel Sky wollte ich behalten, weil er so hübsch ist, und sich meiner Meinung nach eh schon von Eddie zurückgezogen hatte. Manchmal irrt man sich, denn Sky schrie nach Eddies Auszug am 14.08.2011 das ganz Dorf zusammen und suchte seinen Freund. Am nächsten Tag konnte ich abends das herzzerreißende Gerufe nicht mehr hören und so zog Sky dann zu Eddie.
Schon einen Tag nach Eddies Auszug ging es ihm besser, er zwitscherte und wirkte sehr lebhaft, obwohl sein Freund Sky noch nicht bei ihm war. Von Schmerzen, Unwohlsein und lautem Geröchel keine Spur mehr. Auch der Tierarzt hatte einen sehr guten Eindruck von Eddie, so dass er kurz nach seinem Einzug gleich mit in den Schwarm durfte. Die Gabe von Medikamenten war nicht nötig. Als Sky noch dazu kam war das Glück perfekt, obwohl es bei Petra so viel zu erkunden gibt, dass die beiden nicht viel Zeit für einander haben. Hauptsache man hört sich mal zwischendurch und sitzt am späten Nachmittag auf einen Plausch in der Voli zusammen.
Natürlich habe ich die beiden gleich ein paar Tage nach ihrem Auszug besucht und war überglücklich einen zufrieden lebhaften Eddie zu sehen. Auch Sky war super drauf. Mehr davon auf seiner Seite.
Eddie auf Erkundungstour

Eddie erzählt für sein Leben gern und das macht er jetzt auch wieder bei Petra. Ein Zeichen dafür, dass es ihm wirklich gut geht.
Der kleine grüne Mann mitten im Getümmel
aktualisiert am 30.10.2011
Leider ging es Eddie in seinem neuen Zuhause nur vier Wochen gut. Er kränkelte auf einmal wieder, wie bei uns in der Außenvoliere. Eddie saß oft stundenlang abgesondert von den anderen Wellis geplustert und gekrümmt auf einer der Voliere und Petra, Eddie`s neues Frauchen, hatte den Eindruck, dass der kleine Mann wieder Schmerzen hatte. Auch Kotabsatzprobleme traten vermehrt auf und manchmal röchelte Eddie wieder, besonders wenn er aufgeregt war. Also fuhr Petra mit ihm zum vogelkundigen Tierarzt. Der konnte aber trotz genauer Untersuchungen (röntgen, Abstriche, usw.) nichts feststellen. Eddie ging es phasenweise schlecht und dann halfen keine Schmerzmittel mehr. Auch Antibiotikum und Kortison schlugen nicht an. Petra und ich waren am verzweifeln und vermuteten als Ursache Herzprobleme. Unser Tierarzt war aber nicht der gleichen Meinung und wollte deshalb kein Herzmedikament rausrücken.
Mit der Zeit dauerten die schlechten Phasen von Eddie immer länger an. Der kleine Mann verweigerte zeitweise das Futter und hatte schon bis auf 42 Gramm abgenommen. Auch konnte er mittlerweile manchmal seine eigene Körperwärme nicht halten. Petra setzte ihn dann immer auf ein angewärmtes Körnerkissen in den Krankenkäfig, was Eddie sehr gut tat. Kurz darauf begann er auch immmer wieder seine geliebte rote Hirse zu futtern. Danach fühlte er sich dann recht gut und saß sogar zwitschernd im Schwarm.
Das ging ca. drei Wochen so, bis es Eddie dann auf einmal am 18.10.2011 abends nur noch schlecht ging und Petra mit ihm am nächsten Morgen zum Tierarzt fahren wollte. Dazu kam es aber nicht mehr, weil Eddie morgens leblos auf dem Volierenboden lag. Als Petera sah, was geschehen war, saßen alle Wellis ganz still da. Man hatte den Eindruck, dass sie sich von ihrem Freund verabschiedeten. Auch Eddie`s bester Freund Sky rief nicht mehr nach ihm. Wahrscheinlich hatte Eddie sich wirklich von allen verabschiedet.
Da es Eddie schon länger schlecht ging, war ich eigentlich darauf gefasst, dass er bald ins Regenbogenland fliegen würde. Aber als dann der Anruf von Petra am 19.10.2011 kam, war ich doch am Boden zerstört, dass mein Lieblingskuschelwelli gestorben war. Um Licht in die dunkle Krankengeschichte von Eddie zu bringen, brachte Petra`s Mann Eddie`s Hülle zum vogelkundigen Tierarzt zur Obduktion. Ergebnis: Eddies Herz war gesund, aber er hatte einen Hodentumor, der fast so groß wie eine Erdnuss war. Der Tumor drückte die Nieren und die Därme hoch, deshalb auch die großen Kotabsatz- und Verdauungsprobleme. Dies muss schon sehr lange so gewesen sein, denn Darm und Nieren waren zusammen gewachsen. Außerdem wurde in Eddie`s Lunge eine undefinierbare Flüssigkeit gefunden, die wie Eiter aussah. Diese Flüssigkeit erklärte die Atemprobleme und das Röcheln von Eddie. Leider konnte der Tierarzt aber nichts Genaueres über die Flüssigkeit sagen. Ein Teil von Eddie`s Krankheiten bleibt ein ungelöstes Rätsel.
Petra und Jürgen, ich möchte mich nochmal ganz herzlich dafür bedanken, dass ihr Eddie und Sky aufgenommen habt und das ihr Eddie so liebevoll bis zu seinem Ende gepflegt habt.
Großer Plüsch-Eddie, du warst ein ganz lieber Welli, der bei uns in der Voliere nicht nur einen Freund für´s Leben fand, sondern sich auch mit der Federlosen anfreundete. Du hattest immer gute Laune und hast dich mit jedem Welli gut verstanden. Erzählen konntest du wie ein Großer. Besonders niedlich war es dann, wenn du beim erzählen deine große Standard-Haube aufgestellt hast. Das Leben in der Außenvoliere hast du nach 2,5 Jahren Käfighaltung in vollen Zügen genossen. Am liebsten mochtest du rote Hirse und Gurke und wenn du eine Badeschale gesehen hast, warst du gar nicht mehr zu halten. Leider haben es deine Krankheiten nur 3 Jahre lang erlaubt bei uns glücklich zu sein. Großer grüner Eddie, ich werde dich für immer in lieber Erinnerung behalten. Du warst einer meiner Lieblingswellis, dessen Reise ins Regenbogenland mich besonders schwer getroffen hat.


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