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Als Küken kam Coco am 23.05.2006 zu uns. Wir hatten ihn von einem Züchter aus dem Nachbardorf zusammen mit den Küken Speedy und Max geholt. Leider hatten alle drei Megabakterien, was sich leider erst nach ein paar Monaten herausstellte. Coco war Mitte/Ende März 2006 geschlüpft. Sein Farbschlag: aufgehellter, doppelfaktoriger australischer Schecke.

 

 

 

   

Er ist leider nur ein halbes Jahr alt geworden. Aber ich denke Coco hatte ein sehr schönes, leider jedoch sehr kurzes Leben bei uns. Er war mein zahmster und liebster Welli. Kaum stand ich in der Außenvoli, saß er auf meiner Schulter und spielte mit mir oder guckte ganz frech, ob ich nicht auch Hirse mitgebracht habe. Alle Wellis mochten ihn und besonders seine beiden dicken Kumpels Speedy und Max. Er war so ein kleiner lebensfroher Wellimann, der immer gute Laune verbreitete.  

 

 

Dieses Bild ist leider etwas unscharf aber ich stelle es hier trotzdem ein, weil es so niedlich ist. 

Speedy & Coco in Balzlaune 

 

 

 

Coco kämpfte fast 2 Monate mit den Megabakterien und am 29.10.2006 hatte er den dritten Schub in dieser kurzen Zeit. Sein Leiden hat mir fast das Herz gebrochen und so bin ich mit ihm zum Not-Tierarzt gefahren und habe ihn erlösen lassen.

Ich frage mich manchmal noch, ob es wirklich schon an der Zeit war ihn gehen zu lassen. Aber ich könnte es mir auch nicht verzeihen, wenn er am nächsten Morgen tot auf dem Boden gelegen und sich die ganze Zeit gequält hätte. Ich erinnere mich noch wie stark sein erster Schub war. Da konnte er nicht mal mehr vor Schwäche auf der Stange sitzen, zitterte sehr stark, hatte nur noch ganze Körner im Kot und würgte Futter hoch. Das alles wollte ich ihm nun unbedingt ersparen. 
 

  

So gut sah Coco wieder aus, obwohl er schon einen schweren GLS-Schub hinter sich hatte. Das machte mir Hoffnungen auf bessere Zeiten. Leider irrte ich mich.  

 

 

 

Coco, du wirst für immer einen Platz in meinem Herzen haben!!! Nie werde ich dein leises süßes Gezwitscher vergessen, denn kein anderer Welli konnte so schön zwitschern wie du. Du warst so ein neugieriger kleiner Kerl, der gerne mit Federlosen spielte. Als wir dich gehen lassen mussten, warst du gerade erst aus dem Kükenalter heraus, aber du hattest wenigstens eine schöne Zeit in unserer Voliere, auch wenn sie nur sehr kurz war. Leb wohl kleiner Mann!

 

 


 



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