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Am 29.07.2006 ist das Welli-Mädchen Lizzy als Küken bei uns eingezogen. Sie ist am 18.06.2006 geschlüpft. Ihr Farbschlag: Spangle Gelbgesicht australischer Schecke hellblau. Wir haben sie bei dem selben Züchter gekauft, wo wir auch Willi & Maja her haben.  

 

 

 

 

Lizzy ist eine sehr eigenwillige Dame, die sich gegenüber jedem Welli durchsetzt. Sie war eine ganze Zeit Einzelgänger bis zum Frühling 2007. Da hat es zwischen ihr und Willi gefunkt. Die beiden konnten eine Zeit lang gar nicht mehr von einander los kommen. Wie man sieht halten sie sogar Händchen - nein, Füßchen.  

 

  

 

Besonders zahm ist Lizzy nicht, aber es reicht dafür, dass sie mal ein Stück Hirse auf meiner Hand futtert oder auch auf meinem Ärmel sitzt und daran knabbelt.    

 

Nach Willi`s Tod wollte Lizzy keinen neuen Hahn haben. Sämtliche Hähne baggerten sie an, aber keiner war wie Willi und somit blieb sie lieber solo.  Aber im Juni 2008 hat es auf einmal zwischen Lizzy und Hansi gefunkt und die beiden sind nun ein glückliches Liebespaar.

 

 

 

 

 

Es ist immer niedlich mitanzusehen wie sehr Lizzy ihren Hansi liebt. Sie schmusen oft.

 

 

 

 

 

Sie bewacht ihn sogar, wenn er schläft. Das ist Welli-Liebe!

 

 

 

 

aktualisiert am 12.12.2010


 

 

Lizzy lebte nun gute 4 Jahre bei uns, ohne dass der Tierarzt sie mal zu Gesicht bekam, denn sie war immer gesund. Bis Anfang November war die Welt i. O. und dann bemerkte ich, dass Lizzy etwas ruhiger wurde und öfter mal aufgeplustert schlief. Aber so richtig krank wirkte sie nicht und nahm auch aktiv am Schwarmleben teil. An einem Morgen spuckte Lizzy Körner. Im Laufe des Tage war sie aber fit und in den darauf folgenden Tagen gab es vom spucken keine Spur. Da es ihr aber nicht richtig gut ging, wurde Lizzy beim Tierarzt untersucht und sie bekam Antibiotikum bis die Untersuchungsergebnisse da waren. Es wurden einige Bakterien gefunden, die aber eigentlich nicht zu so einem starken Unwohlsein führen konnten. Sicherheitshalber bekam Lizzy trotzdem Antibiotikum weiter.

 

 

Ca. Eine Woche später spuckte sie morgens wieder und von da an ging es ihr zusehens schlechter, so dass ich mit ihr am 16.11.2010 nach der Arbeit zum vogelkundigen Tierarzt fuhr. Leider mussten wir beim Tierarzt lange warten, weil so viele Leute im Wartezimmer saßen. Nach ca. 1 Std. Wartezeit fing Lizzy auf einmal heftig an zu spucken und sie konnte sich gar nicht mehr beruhigen, so dass wir als Notfall vorgezogen wurden. Lizzy bekam sofort eine Infusion (Flüssigkeit mit Vitaminen), saß aber trotzdem geplustert im Transportkorb. Die kleine Maus sah so schlimm aus, dass ich dachte, sie stirbt jede Minute. Als es ihr etwas besser ging, wurde sie geröngt. Der Tierarzt sah auf dem Röntgenbild einen viel zu großen und verformten Drüsenmagen. Seine starke Vermutung waren Megabakterien.

 

 

Er schlug mir vor Lizzy über Nacht zu betreuen und sie mit nach Hause zu nehmen, weil ihr Zustand sehr kritisch war. Die Chancen, dass sie den nächsten Tag erlebt, standen 50 zu 50. Wenn sie die Nacht überleben würde, dann hätte sie eine gute Chance in einem Wohnungschwarm wieder gesund zu werden. Die Bedingungen in einer Außenvoliere wären für sie zu hart, so die Einschätzung des Tierarztes. Also ließ ich Lizzy unter Tränen beim Tierarzt zurück und hoffte ganz stark, dass sie über Nacht nicht ins Regenbogenland fliegt. Vorsichtshalber fragte ich abends gleich Petra (eine gute Bekannte aus dem Wellensittichforum, bei der auch schon meine Maja lebt), ob sie Lizzy aufnehmen würde, wenn sie die Nacht übersteht. Petras Antwort war glücklicherweise "ja".

 

 

Wir hatten Glück und Lizzy überlebte. Sie hatte schon den Abend zuvor Amphomoronal gegen die Megas bekommen. Jetzt musste sie es 2 x tägl. 4 Wochen lang schlucken. Der Tierarzt hatte sie mit Brei gefüttert, weil sie die Körner immer gleich hoch würgte. Zum Glück legte sich das Würgen schnell und Lizzy futterte viel rote Hirse, ihre Lieblingsspeise. Am 17.11.2010 holte ich Lizzy nach der Arbeit mittags vom Tierarzt ab und schon nachmittags zog die kleine Dame bei Petra ein.

 

 

Als es Lizzy nach 2 Tagen schon wieder viel besser ging, überlegten wir, ob wir ihren Heilungsprozess verbessern könnten, indem wir ihren Hahn Hansi auch zu Petra umziehen lassen. Ich tat mich damit sehr schwer, weil Hansi einer meiner Lieblingswellis war, aber Lizzy zur Liebe ließ ich Hansi ziehen. So zog der kleine Mann dann am 20.11.2010 auch um.

Mittlerweile habe ich die beiden schon öfter besucht und bin mir ganz sicher, dass ich das Richtige getan habe, indem die beiden nicht getrennt wurden. Lizzy lebte sofort nach dem Einzug von Hansi auf und ist mittlerweile auch ohne Medis wieder fit. Wenn Lizzy gesundheitlich stabil bleibt und sie und ihr Mann nicht zu viele Freundschaften in Petras Schwarm geschlossen haben, dann ziehen die beiden im Sommer wieder zu uns.

Mal sehen ........

 

 

Lizzy und Hansi lieben sich.

 

 

 

 

 

Hansi kümmert sich rührend um die kleine.

 

 

 

 

 

Das neue schöne Heim der beiden mit 55 Artgenossen und täglich 8 Std Freiflug in einem

60 qm großem Wohnzimmer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei Petra und ihrem Mann Jürgen ganz herzlich bedanken, dass sie die beiden so kurzfristig aufgenommen haben. Ein besseres Zuhause hätten Lizzy und Hansi nicht finden können.

 

 

 

aktualisiert am 26.02.2011


 

Auch Lizzy hat sich super in ihrem neuen Zuhause zusammen mit Hansi und den anderen beiden Zwitscher-Wellis Lucy B. und Sprax eingelebt. Die Megabakterien sind für Lizzy Vergangenheit. Sie hat schon wieder gut zugenommen und sieht sogar ein wenig rundlich aus, so wie sie auch vor der Krankheit war. Hansi füttert seine kleine Dame ja auch sehr gut.

 

 

Lizzy`s Lieblingsplatz am Fenster. Sie teilt ihren Platz sogar mit einer anderen Henne.

 

 

Lizzy (auf dem Seil links) geht gerne in den Freiflug und pflegt auch Kontakte zu den anderen Wellis.

 

Da Lizzy und Hansi sich so gut bei Petra eingelebt haben, entschloss ich mich bei meinem letzten Besuch endgültig dazu, die beiden für immer dort zu lassen. Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn Lizzy durch den Umzug, zurück in unsere Außenvoliere, wieder rückfällig (Megabakterien) werden würde.

 

aktualisiert am 23.08.2011


Am 13.08.2011 flog Lizzy`s Hansi ins Regenbogenland. Genaueres ist auf Hansi`s Seite nachzulesen. Hansi hatte sich in seinen letzten Stunden noch einmal mit aller Kraft dazu aufgerafft sich von seiner Herzensdame zu verabschieden, indem er zu ihr auf die Stange flog und sich kraulen ließ, nachdem er schon längere Zeit kraftlos auf dem Boden gesessen hatte. Lizzy hatte die Verabschiedung genau verstanden und rief auch nicht mehr nach Hansi`s Verschwinden. Sie war zwar etwas ruhiger als sonst, aber unterhielt sich auch schon wieder mit anderen Hähnen und sitzt meistens mitten im Geschehen, so wie auf diesem Bild (hinten, rechts neben dem grünen Welli).

 

 



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