Als ich mal wieder für ein langes Wochenende auf die Voli meiner Freundin aufpassen sollte, wurde ich bei 9 süßen Küken natürlich schwach. Ich konnte diesen kleinen niedlichen Wellis nicht wiederstehen und überzeugte unseren Federlosen davon, dass bald zwei neue Hennenküken bei uns einziehen werden. Ein Wochenende bevor ich einhüten sollte, besuchte ich meine Freundin und fütterte die ersten ausgeflogenen Küken mit Hirse. Ich entschied mich zuerst für eine kleine hellgrüne Henne, die sich dann aber leider innerhalb der nächsten Woche zu einem Hahn entwickelte, ihre/seine Nasenhaut wurde immer mehr lila. Da außer Küken Luna noch eine Henne einziehen sollte, entschied ich mich dann für eine kleine hellgrüne Henne, die genauso aussah wie ihr Bruder, nur nicht so zahm war.
Diese kleine süße Dame hieß nun Xinnie und sollte am 01.05.2011 zusammen mit ihrer Schwester Luna bei uns einziehen.

Xinnie hatte am 01.03.2011 ihren Schlüpftag. Ihr Farbschlag: olivgrüner Zimter. Leider geriet die kleine gleich in den ersten Minuten in ihrem neuen Zuhause an eine zickige Althenne, die ihr gleich in den Kopf gezwickt hat, deshalb die dunkle Stelle (blutige Feder) an Xinnies Gefieder. Zum Glück ist aber nichts Ernstes passiert.

Xinnie hat den Umzug nicht ganz so gut weggesteckt wie ihre Schwester Luna. Sie vermisste ihre Geschwister sehr und rief in den ersten Tagen immer laut nach ihnen. Schwester Luna eilte dann immer gleich zu Xinnie um sie zu beruhigen. Durch kuscheln und kraulen wurde Sie dann auch wieder ruhig und fühlte sich in der neuen Umgebung dadurch etwas wohler.

Durch ihre Schwester konnte Xinnie davon überzeugt werden, dass Federlose gar nicht so schlimm sind und sogar leckere Hirse haben.


"Hey, Hirse weg ziehen ist gemein!" sagt Xinnie

Aber hat den Erfolg, dass Küken Xinnie nach ein paar Sekunden bei der Federlosen auf der Hand sitzt. 

Und zusammen mit ihrer Schwester ist Xinnie auch gar nicht mehr so ängstlich auf der Hand.

In der ersten Nacht bei uns musste Xinnie leider draußen alleine in der Außenvoli schlafen, denn sie verpasste abends den Anschluss beim reingehen der anderen Wellis. Ich überlegte, sie bei anbrechender Dunkelheit einzufangen, aber da sie am Einzugstag sowieso schon so viel Stress hatte, entschied ich mich doch dafür sie einfach draußen sitzen zu lassen. Diese Entscheidung fiel mit nicht leicht, denn es sollte sehr kalt werden. Aber Xinnie überstand die Nacht bei + 2,6 Grad gut, denn sie ist ja in einer Außenvoliere groß geworden. Von der nächsten Nacht an schlief Xinnie dann nicht mehr alleine draußen, sondern zusammen mit ihrer Schwester auf einem kleinen Sitzdreieck in der Innenvoliere.
Jetzt nach einer Woche hat Xinnie sich sehr gut eingelebt. Sie ruft auch nicht mehr nach ihren Geschwistern. Die kleine liebt es draußen mit ihrer Schwester herumzufliegen und Gras zu futtern.

aktualisiert am 19.06.2011
Xinnie hat sich zu einer hübschen kleinen Wellidame gemausert und die Kükenzeiten sind nun Vergangenheit. Bis jetzt hat Xinnie beschlossen nicht zahm zu werden. Sie hat irgendwie Angst vor Federlosen, obwohl sie nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber ab und zu kommt sie doch schon mal näher, wenn die anderen sich ihre leckere Hirse aus der Hand holen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch Xinnie zutraulicher wird.
Der Stoffring ist Xinnie`s Lieblingsplatz.

Obwohl Xinnie`s Nasenhaut sehr braun ist (brutlustig) und sie sämtlichen Hähnen nachstellt, hat sich noch nicht der Richtige gefunden. Aus diesem Grund ist die kleine immer noch viel mit ihrer Schwester Luna zusammen. Hier wird gerade in Vogelmiere geschwelgt.

aktulalisiert am 10.09.2011
Am 20.08.2011 zog Alex mit seinem Kumpel bei uns ein und Xinnie hatte gleich ein Auge auf ihn geworfen. Vier Tage nach seinem Einzug hielt Xinnie es nicht mehr länger aus und stellte Alex dauernd nach. Sie folg ihm immer hinterher und der arme flüchtete so lange, bis er aus der Puste war und nicht mehr fliegen konnte. Nach einem halben Tag gab der rundliche Wellimann dann auf und stellte fest, dass Xinnie eigentlich eine ganz nette Dame ist.

Nun sind die beiden ein festes Pärchen.

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