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Im Januar 2006 begann nun die Planung für die Außenvoliere. Uwe konnte noch nicht mit dem Bau beginnen, weil es bitter kalt war und Schnee lag. Aber ich konnte planen und das ganze Internet durchforsten. So kam ich irgendwie auf die Homepage von Heike Ziegner (Wellicastle - auf der Seite Banner zu finden). Genau nach diesen Seiten hatte ich lange gesucht, durch die man genau informiert wird, wie man eine Außenvoliere baut. Leider gibt es darüber nicht so viele Informationen, weder im Internet noch in Büchern. Also musste Heike dran glauben. Ich löcherte sie mit div. Fragen per E-Mail zum Bau und der Einrichtung einer Außenvoli. Das hatte zur Folge, dass wir nun befreundet sind. Außer Heike fragte ich auch noch die Hobby-Züchterin Nicola, die ich im Internet aufgestöbert hatte und den Züchter, bei dem ich Willi & Maja gekauft hatte. Alle gaben bereitwillig Antwort.  An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die vielen Informationen zur Außenvoliere und den Wellis bedanken!

 

  

Langsam begann es draußen zu tauen und Uwe wurde schon ziemlich unruhig. Am 22.03.2006 war er dann nicht mehr zu halten, obwohl noch Schneereste auf dem Hof lagen. Schließlich wollte er die beiden kleinen nervigen Geier so schnell wie möglich los werden, damit im Wohnzimmer wieder Ruhe einkehrte. Ich hatte ihn ja nun mehrere Wochen dicht getextet mit meinen Wünschen und Vorstellungen zu der Außenvoliere und war nun gespannt was er daraus macht. Was mich wunderte war, dass er keine Zeichnung machte und einfach drauf los baute. Ob das gut ging? Er fertigte nur eine Liste über das ganze Baumaterial, dass er benötigte.

   

Der an Anfang war gemacht.  

 

 

 

  

Langsam kann man schon erkennen, dass es mal eine Voliere werden soll.  

 

 

  

Die Innenvoli muss gut isoliert sein.   

 

 

 

 

Die Voliere wird langsam fertig.  

 

 

 

 

Auch unser Kater Sunny muss mal sehen was da los ist.  

 

 

 

Nach Fertigstellung der Voli, am 08.04.2006, war unser Konto um 

€ 1.500,00 ärmer.   

 

 

 

 

 Aber es kamen noch einige Dinge dazu, wie z. B. Pflastersteine neben der Voli, Holz-Dichtzäune, Heizung für die Innenvoli, Plexiglasplatten für die seitliche Abdichtung der Außenvoli im Winter, weiteres Spielzeug bzw. Einrichtung (Freisitze, Schaukeln, usw.), Innen- und Außenbeleuchtung, usw. Am Ende waren wir dann ins gesamt € 2.000,00 los.  

 

 

 

 

 

Die Voliere hat die Größe eines Einzelcarports.

 

Maße der Außenvoli: 3,50 m breit x 4,00 m lang
Maße der Innenvoli: 1,00 m breit x 2,50 m lang
Maße der Schleuse in der Innenvoli: 1,00 m x 1,00 m
Höhe: 2,00 m

 

Da es immer noch recht kalt draußen war, warteten wir mit dem Umzug der Wellis. Am 14.04.2006 war es dann endlich soweit. Wir holten Mini, Maxi, Prinz und Tapsi vom Züchter und setzten Willi & Maja mit dazu. Was für ein schöner Tag !!!!

 

 

 

Wir hatten wieder unsere Ruhe in der Wohnung und mussten nicht mehr auf die Katzen achten. Die Wellis konnten endlich den ganzen Tag frei fliegen und lebten nun als Schwarm (wenn zu Anfang auch recht klein) draußen. Eigentlich hätten wir die 4 neuen Wellis erst mal in Quarantäne setzten und dem TA vorstellen müssen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung davon.

 

 

Anfang Januar 2008 wurden noch einige Änderungen an der Voliere vorgenommen, weil die Wellis bei Sturm oder starkem Wind öfters mal niesten. Der Draht am Dichtzaun des Carports wurde entfernt und die linke Seite mit Holz verkleidet, damit es nicht mehr ziehen kann. Dies hat auch den Vorteil, dass Schmutz und Federn nicht mehr mühsam mit dem Kompressor entfernt werden müssen. Jetzt werden die Verschmutzungen an der Wand mit heißem Essigwasser abgerieben und Spinnenweben mit Federn einfach abgewischt.

 

 

 

 

 

Außerdem wurde an der Frontseite der Außenvoliere eine zusätzliche Plexiglasplatte angebracht. Eine Platte hatten wir schon im Herbst angeschraubt, damit die Wellis vor dem Ostwind geschützt sind. Anfang des Sommers werden diese Platten entfernt, damit sich die Hitze nicht zu sehr in der Voliere staut. Wenn die Herbststürme beginnen, werden sie wieder angeschraubt.

 

 

Nach diesen Änderungen war das Niesen der Wellis zum Glück verschwunden.

 

 



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